Reiseziele

Caorle

Santuario della Beata Vergine -Autore Silvio Bacchetta

Caorle

Cáorle [ˈkaːorlɛ] ist eine Stadt in der Provinz Venedig mit 12.033 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011) und einer Fläche von 151 km². Mit dieser Fläche zählt Caorle flächenmäßig zu den größten Gemeinden Norditaliens. Die Stadt liegt an der Mündung der Livenza in die Adria.
Caorle wird häufig „Klein-Venedig“ genannt. Diese Bezeichnung verdankt der Ort seinen kleinen Gassen, seinen Glockentürmen und den in typisch venezianischen Farben gestrichenen Häusern. Bemerkenswert sind vor allem die Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert und der zylindrische Glockenturm aus dem Jahr 1100, sowie die Kirche "Madonna del Angelo" am Oststrand.
Die Stadt liegt an der norditalienischen Adria zwischen den Badeorten San Michele al Tagliamento (Bibione) und Eraclea. Die Lagunenstadt Venedig und Triest sind jeweils 60 bzw. 120 Kilometer entfernt. Näherliegende Städte sind zum Beispiel San Donà di Piave, Portogruaro, Concordia Sagittaria sowie Treviso.
Bekannt wurde der Ort auch durch den US-amerikanischen Schriftsteller Ernest Hemingway, der in San Gaetano und der Lagune von Caorle die Inspiration zu seinem Roman Über den Fluss und in die Wälder fand. Hemingway lebte in einem Anwesen am Rande der Lagune von Caorle. Heute ist das Haus unbewohnt, und man kann es im Zuge einer Exkursion vom Schiff aus beobachten.
Durch die Filmproduktion "Das kann doch unsren Willi nicht erschüttern" wurde Caorle vor allem bei deutschsprachigen Menschen bekannt. Der Film mit dem bekannten Schauspieler Heinz Erhardt zeigt eine Reise nach Caorle.

Venedig

Author: Martina Mancini

Venedig

Venedig (italienisch Venezia [veˈnɛʦːi̯a], venezianisch Venexia oder Venezsia [veˈnɛsi̯a]) ist eine Stadt im Nordosten Italiens. Sie ist die Hauptstadt der Region Venetien und der Provinz Venedig und trägt den Beinamen La Serenissima („Die Durchlauchtigste“). Ihr historisches Zentrum (centro storico) liegt auf einigen größeren Inseln in der Lagune von Venedig.

Die Gesamtfläche Venedigs beträgt 414,6 km², davon entfallen 257,7 km² auf Wasserflächen. Am 31. Dezember 2012 zählte die Stadt 259.263 Einwohner, davon 181.883 in den Stadtteilen auf dem Festland, 58.901 im historischen Zentrum und 29.674 innerhalb der Lagune. In der Lagune befinden sich 118 Inseln. Sie erstreckt sich über etwa 50 km zwischen den Mündungen der Flüsse Adige (Etsch) im Süden und Piave im Norden in die Adria.

Venedig war bis 1797 Hauptstadt der Republik Venedig und mit über 180.000 Einwohnern eine der größten europäischen Städte. Bis ins 16. Jahrhundert war sie eine der größten Handelsstädte, über die der Handel zwischen Westeuropa und dem östlichen Mittelmeer abgewickelt wurde. Venedig unterhielt die meisten Handels- und Kriegsschiffe. Ihr Adel profitierte vom Handel mit Luxuswaren, Gewürzen, Salz und Weizen. Venedig entwickelte sich zum größten Finanzzentrum und dominierte ein Kolonialreich, das von Oberitalien bis Kreta und zeitweise bis nach Zypern reichte. Nach französischer und österreichischer Herrschaft zwischen 1798 und 1866 wurde Venedig ein Teil Italiens. 1929 wurde der Industriekomplex Mestre-Marghera in die Comune di Venezia eingemeindet. Die jüdische Bevölkerung wurde während des Zweiten Weltkriegs vernichtet. In den Jahren 1965 bis 1970 erreichte die Stadt mit knapp 370.000 Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl, die seither wieder um etwa 100.000 Einwohner zurückgegangen ist.

Venedig und seine Lagune stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Sie haben überaus häufig inspirierend auf Künstler gewirkt, und Venedig wurde eine der am häufigsten von Touristen aufgesuchten Städte. Seit einem Jahrhundert ist die wirtschaftliche Struktur der Altstadt einseitig auf den Tourismus ausgerichtet, während sich die industrielle Tätigkeit vor allem um Mestre und Marghera auf dem westlichen Festland konzentriert.

Cinque Terre

Als Cinque Terre (italienisch für fünf Ortschaften) wird ein etwa zwölf Kilometer langer, klimabegünstigter Küstenstreifen der Italienischen Riviera zwischen Punta Mesco und Punta di Montenero nordwestlich von La Spezia in der Region Ligurien bezeichnet. Von Nordwest nach Südost reihen sich die fünf Dörfer Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore entlang der steil abfallenden Küste auf.

Die Region zählt etwa 7.000 Einwohner und ist als Nationalpark geschützt, in dem nichts gebaut oder verändert werden darf. Im Jahre 1997 wurden die Cinque Terre zusammen mit Porto Venere zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Jesolo

Author: dichohecho

Jesolo

Jesolo [ˈjɛːzolo] ist eine Stadt mit 24.584 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) an der italienischen Adria in der Provinz Venedig, Region Venetien, etwa 16 Kilometer nordöstlich von Venedig.

Positano

Positano - Author: Benson Kua

Positano

Positano ist ein Ort an der Amalfiküste in der Provinz Salerno in Kampanien, Italien, mit 3904 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012). Er gehörte zur Bergkommune Comunità Montana Penisola Amalfitana. Der Ort ist vom Fremdenverkehr geprägt.

Florenz

Author: sherseydc

Florenz

Florenz (italienisch Firenze) ist eine toskanische Großstadt mit 366.039 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012). In der Metropolregion wohnen 1,5 Millionen Einwohner. Florenz ist Hauptstadt sowie größte Stadt der Toskana und der Provinz Florenz.

Florenz ist berühmt für seine Geschichte. Als Zentrum des mittelalterlichen europäischen Handels- und Finanzwesens war es eine der reichsten Städte des 15. und 16. Jahrhunderts. Florenz gilt als die Wiege der Renaissance. Aufgrund seiner kulturellen Bedeutung – insbesondere für die bildende Kunst – wird es schon seit dem 19. Jahrhundert auch als das „italienische Athen“ bezeichnet.

Ebenfalls bekannt ist die bewegende politische Geschichte der Stadt, vor allem um die mächtige Dynastie der Familie Medici, durch die Florenz zu einer der florierendsten Metropolen Europas aufstieg. Zahlreiche Kunstschaffende und Geistliche waren zur Zeit der Renaissance in Florenz beheimatet. Leonardo da Vinci verbrachte große Teile seiner Jugend in Florenz, Michelangelo lebte ebenfalls in Florenz und fand Unterschlupf in der Kirche der Medici, als Florenz durch Truppen belagert wurde. Vor allem den Kontakt zu den Medici hatten viele Geistliche und Wissenschaftler jener Zeit gemeinsam, so residierte Galileo Galilei als Hofmathematiker in den Palästen der Medici. Von 1865 bis 1870 war die Stadt die Hauptstadt des neu gegründeten Königreichs Italien.

Das historische Zentrum von Florenz zieht Jahr für Jahr Millionen von Touristen an. Euromonitor International platziert die Stadt als die weltweit 72. meistbesuchte Stadt im Jahr 2009 mit 1.685.000 Besuchern. 1982 wurde die historische Innenstadt unter Weltkulturerbe von der UNESCO gestellt. Aufgrund des künstlerischen und architektonischen Erbes hat das Forbes Magazine Florenz als eine der schönsten Städte der Welt ausgewählt. Hingewiesen wird vor allem auf den Reichtum an Museen, Palästen und Denkmälern.

Florenz ist zudem auch wichtige Modestadt und großes nationales Wirtschaftszentrum. Im Jahr 2008 hatte die Stadt das 17. höchste Durchschnittseinkommen in Italien.

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